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12.11.2018

Colin Grave erst im Finale gestoppt

Beim diesjährigen Internationalen Turnier im belgischen Namur schlugen sich die Vertreter des R.TTV.R achtbar, auch wenn es allein für Colin Grave zu einem Podestplatz reichte.

Beim diesjährigen Internationalen Turnier im belgischen Namur schlugen sich die Vertreter des R.TTV.R achtbar, auch wenn es allein für Colin Grave zu einem Podestplatz reichte.

 

Kaylee Mesenholl (SV Windhagen) und Ilsa Krebs (TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof) landeten in ihren Altersklassen jeweils auf dem elften Platz und damit im Mittelfeld des Wettbewerbs. „Wenn beide weiter an ihrem Wettkampfverhalten arbeiten und noch mehr das Spiel in die Richtung ihrer Stärken lenken, bin ich optimistisch, dass sie zukünftig noch erfolgreicher abschneiden können“, erklärte Verbandstrainer Felix Füzi, der als Betreuer vor Ort war.

Mit dem 17. Platz war Alina Gehlbach (TTF Oberwesterwald) eher nicht zufrieden, auch wenn sie den Wettkampf mit einem Sieg über die Flämin Ksenya Myrzoyeva zumindest versöhnlich abschließen konnte. „Solche Turniere sind dazu da aus ihnen zu lernen. Ich bin mir sicher, dass Alina daraus die richtigen Schlüsse zieht und sich zukünftig bei Wettkämpfen besser präsentieren kann“, resümierte Füzi.

Im starken Feld der älteren Jungen zeigte Louis Mesenholl eine ordentliche Leistung und erreichte den 14. Platz. „Ich muss noch an den Endschlägen arbeiten, um schneller zum Punkt zu kommen“, bilanzierte der Nachwuchsspieler des TTC Ockenfels nach dem Turnier.

Elias Mehlig (1. FSV Mainz 05) erreichte mit dem 11. Platz ebenfalls eine Platzierung im Mittelfeld. Insbesondere zu Turnierbeginn, als er in seiner Gruppe nur ein Spiel verlor, konnte er stark aufspielen, dieses hohe Niveau aber noch nicht über das ganze Turnier hinweg halten. „Wenn Elias es schafft auch in schwierigen Spielen mit positiver Körpersprache aufzutreten, wird er bestimmt auch das ein oder andere davon für sich entscheiden“, meinte Sascha Rubröder, der andere Betreuer des R.TTV.R-Teams.

Eine ganz starke Leistung zeigte Colin Grave (SV Windhagen), der schon wenige Wochen zuvor beim Top48 der Schüler aufgetrumpft hatte. In Namur ließ er zunächst seinen Gegnern in der Gruppe keine Chance und zeigte dann auch in der Endrunde seine Klasse. Erst im Halbfinale gegen den Ungarn Andres Orosz wurde es beim 3:1 des Rheinländers etwas knapper.

Im Finale traf er auf Corentin Rousseau (Val de Marne), dem er zunächst den ersten Satz abnehmen konnte. Nach Satzausgleich konnte Colin im dritten Satz die Führung des Franzosen egalisieren, vergab jedoch bei 11:10 eine aussichtsreiche Chance als er seinen Gegner bereits in die Ballonabwehr getrieben hatte. Dem verlorenen dritten Satz folgte ein unglücklicher vierter Satz, in dem sich der Windhagener nach Kräften wehrte, den zahlreichen Netz- und Kantenbällen seines Gegners allerdings nichts mehr entgegensetzen konnte.

„Man muss vorsichtig sein, sich über Pech in unserem Sport zu beschweren, aber im letzten Satz war das wirklich sehr viel“, erklärte Felix Füzi, der selbst an der Box gesessen hatte und seinem Schützling ansonsten eine ganz starke Leistung attestierte. „Im Vergleich zum Top48 war das sogar noch ein Stückchen besser, Colin gelingt es immer dominanter und selbstbewusster aufzutreten. Er hat sich den Podestplatz absolut verdient.“

In der Endabrechnung der Mannschaften erreichte der R.TTV.R einen respektablen 10. Platz, mit dem man unter dem Strich gut leben kann.


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