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Vereinsentwicklung - News

TT-Sportabzeichen - Neues Bewertungssystem

Bewährtes erhalten und sich Neuerungen nicht verschließen sind Voraussetzungen für attraktive Angebote. Das TT-Sportabzeichen erfüllt diese Bedingungen und erfreut sich deshalb seit seiner Einführung seit über 20 Jahren großer Beliebtheit.

Nicht zuletzt auf Grund von Anregungen der aktiven Sportlerinnen und Sportler wurde in deren Interesse eine Modifizierung des Bewertungssystems vorgenommen. Ab sofort wird ein Punktesystem, in dem die Leistungen miteinander verrechnet werden können, angewandt. Dies bedeutet, dass beim 1- und 2-Sterne-Abzeichen Minderleistungen in einem Fertigkeitsbereich mit einer starken Leistung in einem anderen Bereich ausgeglichen werden können.

Neue Bewertung:

  • 1-Stern-Abzeichen: mindestens 7 Sterne (jedoch müssen 4 Übungen mit mindestens einem Sternabsolviert werden)
  • 2-Stern-Abzeichen: mindestens 13 Sterne
  • 3-Stern-Abzeichen: Absolvierung aller Übungen mit 3 Sternen

Die Anforderungen in den sechs Leistungsüberprüfungen bleiben unverändert. Hinweis: Die möglicherweise im Umlauf befindlichen bisherigen „Ausschreibungen" verlieren hiermit ihre Gültigkeit.

Die Durchführungsmaterialien können in Form einer Regiebox unter www.tischtennis.de angefordert werden. Informationen erhalten Sie per Mail: bugenhagen.dttbtischtennisde und telefonisch unter 069 69501923.

Deutsches Sportabzeichen und TT-Sportabzeichen ein starkes Team

Seit 2014 ist das TT-Sportabzeichen in das Gesamtsystem des Deutschen Sportabzeichens eingebunden. Die Anerkennung des TT-Sportabzeichens für das Deutsche Sportabzeichen (Teilleistung Koordination) erfolgt grundsätzlich auf der Leistungsebene Gold und ausschließlich für das Kalenderjahr, in dem das TT-Sportabzeichen erworben wurde. Der Nachweis erfolgt durch die Absolventin bzw. den Absolventen über die Vorlage einer „2 oder 3-Stern-Urkunde" für das TT-Sportabzeichen.

(Meldung DTTB)


Die neue Lebensmittelinformationsverordnung – das müssen Vereine beachten

Am 12. Dezember 2014 löst die neue EU-Lebensmittelinformations-verordnung die vorherige Lebensmittelkennzeichnungsverordnung ab. Der Gesetzgeber verlangt ab diesem Zeitpunkt auch für nicht verpackte Lebensmittel, die gegen Entgelt für den sofortigen oder alsbaldigen Verzehr abgegeben werden, eine Kennzeichnung der 14 häufigsten Allergene. Diese Vorschriften betreffen bis auf wenige Ausnahmen auch Vereine, die Speisen und Getränke verkaufen.
 
Für die korrekte Information bzw. Kennzeichnung sind zwar zuerst nur die Lebensmittelunternehmer verantwortlich, aber wer Lebensmittel weiterverarbeitet oder vertreibt, ist zumindest dafür verantwortlich, nicht gekennzeichnete Lebensmittel nicht in den Verkehr zu bringen. Und damit sind auch Vereine von der neuen Lebensmittelverordnung betroffen.

Dies betrifft im Wesentlichen 3 Fälle:

  • wenn Vereine über eine feste gastronomische Einrichtung verfügen (beispielsweise eine Vereinsgaststätte),
  • wenn ein Verein regelmäßig bei Veranstaltungen Speisen und Getränke verkauft (beispielsweise bei Heimspielen auf dem Sportplatz),
  • wenn ein Verein größere Veranstaltungen mit Bewirtung durchführt (beispielsweise eine Karnevalsveranstaltung).

Auch wenn der Verein bei diesen Veranstaltungen Dienstleister (Catering o.ä.) einsetzt, verbleibt bei ihm die Kontrollpflicht, dass die angebotenen Speisen und Getränke vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind.
 
Die Angaben müssen nach der Lebensmittelinformationsverordnung nach folgenden Vorgaben gemacht werden:

  • In deutscher Sprache
  • Gut sichtbar, deutlich, gut lesbar
  • Auf einem Schild auf dem Lebensmittel oder in der Nähe des Lebensmittels
  • Auf Speisen- und Getränkekarten oder in Preisverzeichnissen

Bei Verstößen gegen die Kennzeichnungspflicht drohen Sanktionen seitens der zuständigen Behörden, angefangen bei bestimmten Auflagen bis hin zu Bußgeldern, Verkaufsverbot und Schließung gastronomischer Einrichtungen.
 
Ausnahmen:
Ausnahmen gelten nur für gelegentliche kleinere Veranstaltungen sowie für die Speisenzubereitung durch Privatperson bei kirchlichen, schulischen Veranstaltungen, bei Dorffesten usw. Diese Ausnahmen finden sich im „Leitfaden für die Durchführung bestimmter Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 852/2004. Damit dürfte der Kuchenverkauf am Spielfeldrand, wenn der Kuchen von Vereinsmitgliedern gespendet wird, nicht unter die Lebensmittelinformationsverordnung fallen.
 
Insbesondere bei der Frage, was unter einer gelegentlichen kleineren Veranstaltung zu verstehen ist, wird es zu Unklarheiten kommen. In einem solchen Fall ist es empfehlenswert, sich vor der Veranstaltung mit der zuständigen Kontrollbehörde in Verbindung zu setzen und die Kennzeichnungspflicht abzuklären. Wenden Sie sich dazu an Ihre Stadt- oder Kreisverwaltung.

09.12.2014