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Sport Senioren
22.05.2018

Kai Otterbach holte einzigen Titel in den TTVR

Deutsche Meisterschaften der Senioren in Dillingen an der Donau

Am Pfingstwochenende stand wie fast immer das wichtigste Turnier für die Senioren in Deutschland auf dem Plan. Durch die verschiedenen Qualifikationsebenen kämpften sich die Besten bis zur DM durch.

 

Damen Ü80 (12 Teilnehmer):
Karla Gutschmidt wurde 2. in der Gruppe, unterlag nur der souveränen Marianne Blasberg (WTTV). Dadurch zog sie ins Viertelfinale wo aber gegen Roswitha Bank mit 0:3 das Aus kam.
Im Doppel mit der Partnerin Edeltraut Schack gab es ebenfalls ein 0:3 im Viertelfinale und es wurde nichts aus der erhofften Medaille.
Das Mixed mit Partner Günter Krauß (TTC Nauort) brachte ein Erstrundensieg aber das aus in Runde 2 – SCHADE.

Damen Ü75 (16 Teilnehmer):
Heidi Wunner vom SV Rheinbreitbach gewann locker die Gruppe bei einem Satzverlust. Dadurch brauchte Heidi die erste Hauptrunde nicht spielen und war im Viertelfinale. Dort war leider Endstation gegen Rosi Berg mit 1:3.
Im Doppel lief es leider nicht und in der ersten Runde mussten mit Partnerin Christa Gebhardt schon die Segel gestrichen werden.
Aber im Mixed startete Heidi durch. Mit Partner Norbert Küster war nach der ersten Runde durch Freilos ein knappes 3:2 im Achtelfinale der Einzug ins Viertelfinale geschafft. Dort wurde die Paarung Niemeyer/Lemke niedergerungen und die Medaille war sicher. Aber auch im Halbfinale gab es einen grandiosen 3:1 Sieg gegen Kühn/Schmidt und das Endspiel war erreicht! Hier hatten die beiden allerdings das nachsehen gegen Diekmann/Wienprecht – toller Erfolg!

Damen Ü70 / Ü60 / Ü40   Herren Ü50
Damen Ü65 (30 Teilnehmer):

Hier ging mit Hannelore Dillenberger (SG Mühlbachtal) eine Medaillenhoffnung an den Start. Mit 9:0 Sätzen in der Gruppe ging es auch gut los. Auch die erste Hauptrunde wurde überstanden. Im Viertelfinale gab es aber dann leider mit einem 0:3 gegen die an 2 gesetzte Rose Diebold eine deutliche Niederlage.

Im Doppel mit Karin Hostmann gab es zu Beginn ein knappes 3:2, bevor wiederum im Viertelfinale Endstation war und damit keine Medaille errungen werden konnte. 1:3 gegen Kamleitner/Diebold.
Im Mixed mit dem Cochemer Bernd Schuler gelang aber dann der Sprung aufs Treppchen. Nach 2 glatten Erfolgen gab es ein enges 3:2 gegen Müller/Thiel. Im Halbfinale gegen Diefenbach (Pfalz)/Englisch (Hessen) wurde denkbar knapp mit 3:2 verloren.

Damen Ü50 (48 Teilnehmer):
Anja Becker (TuS Rheinböllen) wurde Gruppensieger in einer ausgeglichenen Gruppe wegen eines weniger verlorenen Satzes. In der ersten Hauptrunde gab es ein 3:1 gegen Klußmann bevor eine Runde später (letzte 16) leider das Aus kam. Mit 0:3 musste Anja der starken Christiane Busche gratulieren.

Im Doppel lief es nicht optimal. Mit der Saarländerin Kaija Keller wurde die erste Runde überstanden, in der 2. Runde ging es leider nicht mehr weiter. Gegen Weißbach/Klußmann waren beide chancenlos beim 1:3.

Der Mixedpartner war ebenfalls ein Saarländer, Andreas Koch. Nach Freilos in der ersten Runde kam leider im ersten Spiel schon das Aus. Mit 3:1 gingen Klußmann/Kirsten als Sieger vom Tisch.

Herren Ü80 (24 Teilnehmer):
Mit Wilhelm Lambrich (TG Oberlahnstein) und Günter Krauß (TTC Nauort) gingen gleich 2 Herren des TTVR an den Start. Leider kamen beide nicht aus der jeweiligen Gruppe heraus. Wilhelm gelang nur ein Satzgewinn, Günter gewann ein Einzel.

Auch im gemeinsamen Doppel kam gleich in der Ersten Runde das Aus. Simonowsky/Bratke waren zu gut an diesem Tag.

Herren Ü75 (28 Teilnehmer):

Winicjusz Mikler war der Starter in der 75er Klasse. Leider ereilte auch ihn das Aus bereits in der Gruppenphase. Mit 1:2 musste er die Segel streichen.
Im Doppel an der Seite von Gerhard Theiß ging es gut los mit einem knappen 3:2 über Dochtermann/Bernhauer. Leider ging es danach gegen die Topgesetzten und späteren Sieger Wienprecht/Lemke. Mit 1:3 erzielte man ein gutes Ergebnis was aber nichts am Ausscheiden änderte.

Im Mixed hatte „Winni“ mit der Rheinhessin Heide Milch zuerst Freilos um dann glatt mit 0:3 zu unterliegen.

Herren Ü70 (36 Teilnehmer):

Hans-Georg Krämer vom SSV Hattert war der Teilnehmer in dieser Klasse. Mit 0:3 musste er sich aber schnell verabschieden nach der Gruppe.
Mit Partner Gert Lang war nach dr ersten Freirunde leider schon in Runde 2 Ende. Mit 1:3 wurde der an Nummer 2 gesetzten Paarung Stephan/Fraunheim unterlegen.
Ähnlich lief es im Einzel. Die erste Runde wurde erfolgreich gestaltet. Mit Renate Edel-Schiester war dann aber die Deutsche Meisterschaft für „Hänschen“ Krämer in Runde 2 beendet.

Herren Ü65 (40 Teilnehmer):
Mit Bernd Schuler (TV Cochem) hatte der TTVR wohl das heißeste Eisen im Feuer. Zudem startete noch der nimmermüde Gerd Hilger (TTV Speicher). Gerd scheiterte leider mit 0:3 bereits in der Gruppe. Bernd „der Hexer“ Schuler gewann seine Gruppe relativ souverän.

Nach Freilos in der Ersten Runde und siegen über Zick und Werner (an 2 gesetzt) zog Bernd ins Halbfinale ein. Hier wartete nicht gerade sein Lieblingsgegner, Rolf Eberhardt. Obwohl Bernd nicht in absoluter Topform war kämpfte er sich durch und gewann hauchdünn mit 3:2 und zog ins Endspiel ein. Dort wartete der Topgesetzte Bernhard Thiel der leider seiner Favoritenrolle gerecht wurde und Bernd mit 3:2 besiegte. Vizemeister ist aber natürlich ein großartiger Erfolg für den Noppenkünstler von der Mosel! Herzlichen Glückwunsch!

Im Doppel ging es leider nicht so weit. Diesmal wartete Thiel mit Partner Louis bereits im Viertelfinale und eine Medaille wurde der Paarung Schuler/Konter nicht gegönnt.

(Mixed siehe Damen Ü65; Gerd Hilger spielte kein Mixed)

Herren Ü60 (47 Teilnehmer):
Der Kirner Verbandsoberligaspieler Michael Werle zog mit 2:1 Spielen in die Hauptrunde ein.
Dort gab es leider beim 0:3 in der ersten Hauptrunde gegen Karmainski eine Abfuhr.
Besser lief es im Doppel. Mit Manfred Jochem aus dem Saarland wurde das Viertelfinale erreicht. Dort traf man auf die an 1 gesetzten Nieswand/Kürschner. Erwartungsgemäß hatten die beiden dort mit 0:3 das Nachsehen.

Im Mixed mit Karin Dietrich wurde die erste Runde mit 3:0 dominiert um danach chancenlos gegen Braun/Rückert zu sein.

Herren Ü40 (48 Teilnehmer):
In der „Königsklasse“ gingen mit Joachim Baustert (VfR Simmern) und Kai Otterbach (SF Nistertal) 2 Spieler ins Rennen. „JoBa“ erwischte einen rabenschwarzen Samstag und war chancenlos, allerdings erwischte er auch eine Hammergruppe. Kai hatte es einfacher. Er gewann nach anfänglichen Schwierigkeiten alle 3 Spiele. In der ersten Hauptrunde dominierte Kai dann gegen den starken Hessen Wolfgang Dörner das Spiel bis zum 2:0 und 8:3! Leider ließ er sich das Spiel noch klauen und unterlag mit 11:8 im 5. Satz – schade!

Am Sonntagmorgen spielten dann beide ein schauderhaftes Doppel. Nie fanden beide ins Spiel und unterlagen Hummel/Hummel mit 1:3.
Auch im Mixed kam Joachim nicht über die erste Runde hinaus. Mit Timea Daamen aus Rheinhessen gab es eine knappe 3:2 Niederlage gegen Meyer/Keitel.

Das es doch noch für einen Titel reichte für den TTVR lag am Mixed Kai Otterbach/Nikola Jäckel (Saarland, TTV Hasborn). Obwohl beide noch nie zusammen gespielt hatten lief es „wie schnuff“. Natürlich auch weil Nikola ein Sahnewochenende erwischte. Sie gewann zudem Einzel und Doppel! Nach dem Freilos in Runde 1 wurden zuerst die Hessen Aumüller/Hirch geschlagen. Danach die Bayern Pöhlmann/Böhnle und das Medaillenspiel im Viertelfinale gegen Köpp/Barz-Todt (Berlin) war super. Im Halbfinale warteten Luh-Fleischer/Rohr. Dort wurde die Leistung nochmals gesteigert und mit 3:1 wurde der Tisch als Sieger verlassen (Rohr gewann später die Herren Ü40 Klasse!). Im Finale gegen die Niedersachsen Jerominek/Haux griff ebenfalls die Taktik und das nötige Glück war auf der Seite der neuen Deutschen Meister: Jäckel/Otterbach!

Abschließend bleibt zu erwähnen das der Gastgeber sich Lob und Anerkennung verdient hat. Das organisatorische Meisterwerk gelang. Es lief alles Reibungslos, es wurde viel Angeboten und die fleißigen Helfer gaben alles um gute Gastgeber zu sein und das ist Ihnen gelungen.

Das einzige negative war leider das die beiden Hallen in denen gespielt wurde 1,5 km auseinander lagen und damit der Austausch zwischen den Spielern schwer war. Leider verlief sich alles ein wenig und darunter litt auch ein wenig das „Flair“ der Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 


Zeitraum