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21.06.2017

Ingo Terschanski bleibt Chef der Tischtennisspieler in Ahrweiler/Mayen-Cochem

Regionschef Ingo Terschanski überreicht die Ehrenmedaille des Verbandes. Bild: Bernd Linnarz

TT-Sportler mit Versammlung zu Gast in Oedingen

Der Tischtennis-Regionstag war jüngst zu Gast in Oedingen: Der  SV Oedingen hatte das Treffen der TT-Spieler ausgerichtet. 33 der insgesamt 49 in der Region organisierten Vereine hatten ihre Vertreter in die Rheinhöhenhalle entsandt.

In Sachen Führungsetage setzten die Tischtennisspieler dabei auf Kontinuität. Bei den Neuwahlen zum Vorstand gab es eine fast komplette Bestätigung der Führungsetage. Chef der Tischtennisspieler in der Region bleibt Ingo Terschanski (Sinzig). Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Regionsspielleiter Andreas Ueberbach (Kripp) sowie Jugendwart  Frank Ortmeier (Sinzig). Die vom Vorstand benannten Ressortleiter, Hans Peter Führer (Niederzissen) für den Schulsport und Bernd Linnarz (Sinzig) für die Öffentlichkeitsarbeit wurden von der Versammlung ebenfalls bestätigt. Für den Leistungssport bleibt Günter Lung (Mendig) weiter zuständig. Lediglich Sportwart Wopo Poppelreuter trat wie bereits lang angekündigt nach 30 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr an. Für Wopo fand sich trotz vieler Vorgespräche und dringlicher Appelle kein Nachfolger. Im Vorstand will man sich nun die Aufgaben teilen. Die Organisation der Pokalspiele übernahm Günter Lung. Der neue Vorstand wurde  diesmal für  erstmals für drei Jahr gewählt, um sich an den Turnus im Verband anzupassen.

Ehrengäste waren Kreissportvorsitzender Fritz Langenhorst,  der auch als Wahleiter fungierte und Oedingens Ortsvorsther Jürgen Meyer.

Die Rheinhöhenhalle erwies sich als idealer Versammlungsort. Zumal die Helfer der Tischtennisabteilung  um Georg Schmahl beste organisatorische Vorarbeit geleistet hatten und auch für einwandfreie Verpflegung sorgten.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen einmal mehr die Ehrungen der Meister und Pokalsieger und natürlich auch die Verleihung der Leistungspokale in Nachwuchsbereich. Die Ehrungen fanden  „blockweise“ statt, was den Ablauf der Versammlung deutlich beschleunigte.

Im Tischtennis-Verband Rheinland gab es in den vergangenen Jahren einen deutlichen Rückgang der Aktiven und der gemeldeten Mannschaften. Auch wenn die Zahlen in der Region deutlich besser sind, auch in der „Musterregion“ gab es in den vergangenen beiden Jahren eine  Abwärtstendenz. „Vor allem im Bereich der Jugend tut der Rückgang weh und die Vereine sind gefragt“, meinte Ingo Terschanski.

Dank viel Computereinsatz in der Vorbereitung konnten die Tischtennisspieler die Klasseneinteilung für den Frauen- und den Männerbereich erledigen. Ohne große Probleme übrigens. „Wie hatten halt in diesem Jahr Glück“, zeigte Spieleiter Andreas Ueberbach angesichts seiner akribischen Vorarbeit einiges an Understatement. Die Diskussionen bei der stets sehr diskussionsfreudigen Basisveranstaltung der Tischtennisspieler hielten sich im Rahmen. Lediglich die Diskussion über die neue Wettspielordnung nahm breiten Raum ein.

Und mit Mehrheit nahmen die Vereinsvertreter auch eine neue Vereinsumlage an. Die 30 Euro pro Jahr und pro Verein sollen vor allen Dingen in die Finanzierung eines Trainingskaders für den talentierten Nachwuchs fließen. Der soll demnächst in Mendig seine Arbeit aufnehmen.

Mit der Siegernadel in Gold für 25 Jahre aktiven Tischtennissport wurde Günter Lung ausgezeichnet. „Wopo“ Poppelreuter erhielt sozusagen als Abschiedsgeschenk die Ehrenmedaille des Verbandes und damit eine ganz hohe Auszeichnung. 

Bericht: Bernd Linnarz

 

 


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