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02.11.2016

DTTB Top 48 Jugend in Preetz

Ergebnisse der Nachwuchsathleten

Am vergangenen Wochenende fand das Top 48 Qualifikationsturnier der Jugend in Preetz statt. 6 Spieler und Spielerinnen der Verbände Rheinland und Rheinhessen nahmen daran teil.

Mattes Häusler belegte dabei die beste Platzierung mit Platz 23 und kann sich noch berechtigte Hoffnung machen beim Top 24 teilzunehmen. In der ersten Gruppenphase konnte er selbst Kay Stumper, dem hoffnungsvollsten Talent in Deutschland 2 Sätze lang Paroli bieten. Leider verlor er in der Zwischenrunde das Spiel gegen den Saarländer Schwarz, was ihm eine deutlich bessere Platzierung garantiert hätte.

Weniger zufrieden war Nicolas Flügel mit Platzierung 26 in Anbetracht der Tatsache, dass er letztes Jahr besser platziert war. Als Gruppen Vierter in der ersten Gruppenphase ging er mit einer Niederlage in die Zwischenrunde, wo er ein weiteres Spiel verlor. Danach gab es noch einen Sieg gegen Bastian Herbert (Bayern) und eine Niederlage gegen Schultz aus Schleswig Holstein, dem Gastgeber des Turniers.

Maximilian Bohn erreichte in seinem 1. Jugendjahr Platz 31, was sicherlich sehr erfreulich war. Gegen Häusler hatte er in der Zwischenrunde sogar einen Matchball, den er aber nicht verwandeln konnte. Auch im späteren Verlauf wäre sicherlich noch ein bisschen mehr drin gewesen, sein Betreuer Carsten Schmidt zeigt sich dennoch zufrieden: „Der 1. Tag war sehr gut, am 2. Tag fehlte es ein wenig. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit seiner derzeitigen Entwicklung“

Katharina Kisner konnte sich am Ende über Platz 36 freuen. Sie zeigte viel Kampfgeist und gab nie auf und hat sich diese Platzierung gut erarbeitet. Besonders in der Zwischenrunde konnte sie ihre beste Leistung abrufen und diese mit 3-0 Spielen abschließen.

Layla Eckmann erwischte ein zufriedenstellendes Wochenende, welches sie am Ende mit Platz 31 beendete. Gegen die spätere Siegerin Lotta Rose konnte sie das Spiel recht offen gestalten, verlor aber dann doch 1-3. Nach Matchbällen verlor sie auch gegen die favorisierte Sarah Grede aus Hessen nur denkbar knapp mit 2-3. Sie konnte sich aber als Gruppen Vierte für die Zwischenrunde qualifizieren, wo sie aber leider kein Spiel gewinnen konnte. Am Ende gelang ihr in der Endrunde im letzten Platzierungsspiel noch ein Sieg gegen Kristin König aus dem WTTV, was ihr ein gutes Gefühl für die Heimreise gab. „Sie hat besser gespielt als letztes Jahr, für das nächste ist dann ein Platz unter den ersten 20 das Ziel!“

Ein eher schlechtes Wochenende dagegen erwischte Johanna Pfefferkorn. Schon im 1. Spiel gegen eine bayrische Spielerin fand sie nicht in ihr Spiel. Gegen die beiden Gruppenköpfe Monfardini (Hessen) und Wirlmann (Niedersachsen) konnte sie ihre Leistung steigern. Leider nahm sie diesen Schwung aber nicht gegen die Berlinerin Palina mit und unterlag sehr unglücklich mit 1-3. Diese Niederlage – es war die erste gegen diese Spielerin – nahm ihr sämtliches Selbstvertrauen und sie konnte das Turnier nur auf einem 34. Platz abschließen. „Wir müssen dieses Turnier jetzt abhaken und als Anreiz für deutliche Veränderungen nehmen! Sie hat viel Potenzial, war aber ein Schatten ihrer selbst an diesen 2 Tagen. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und arbeiten! In einem Jahr wird es eine andere Johanna geben!“ zeigte sich Schmidt kämpferisch.

Das Fazit sieht demnach eher durchwachsen aus: „Das war kein optimales Wochenende für den TTVR. Leider hat sich keiner direkt für das Top 24 qualifiziert, was sicherlich bei 1-2 Spielern drin gewesen wäre. Die Eindrücke aus dem Wochenende werden mit den Spielern jetzt intensiv aufgearbeitet und angegangen. Maxi und Johanna dürfen noch 2 Jahre an diesem Turnier teilnehmen. Dort ist das Ziel sich für das Top 24 direkt zu qualifizieren. Genauso für Layla, die noch eine Chance dazu hat.“


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