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23.10.2016

DTTB Top 48 der Schüler in Ochtrup

Mäßiges Endergebnis mit Potenzial nach oben

Vom 14.-16. Oktober fand das DTTB Top 48 Ranglistenturnier der Schüler und Schülerinnen im nordrhein-westfälischen Ochtrup statt. Der R.TTV.R startete mit insgesamt 4 Spielern in dieses Turnier.

Paul Richter qualifizierte sich über die Verbandsendrangliste für das Top 48. Er nahm sich viel vor, trainierte 3 Tage beim Kaderlehrgang in Bad Marienberg mit und war bestens motiviert.

In der Vorrunde konnte er lediglich gegen einen Pfälzischen Spieler einen Sieg einfahren und gegen den am Ende 2. Platzierten Hartstrang aus Niedersachsen musste er sich knapp geschlagen geben.

In der Zwischenrunde konnte er sich steigern und konnte diese mit 3-0 Siegen als 1. beenden. Mit einer Niederlage und einem Sieg am Ende stand Platz 35 zu Buche. „Mit einer etwas konzentrierteren Leistung wäre vor allem Samstag mehr drin gewesen, sodass sicher ein Platz um die 25 realistisch gewesen wäre.“ sagte Verbandstrainer Schmidt zu Richters Auftritt.

Alina Gehlbach qualifizierte sich als B-Schülerin für dieses Feld, was schon an sich ein riesen Erfolg war. Daher war von vorne herein klar, dass sie zum Lernen nach Ochtrup reisen wird zu ihrem ersten nationalen Turnier.

In der Vorrunde konnte sie zwar kein Spiel gewinnen, verkaufte sich aber gut. Gegen die Top Favoritin auf den Titel, Anastasia Bondarevam, konnte sie sogar beinahe einen Satz gewinnen. In der Zwischenrunde gelang ihr der erste Sieg, ehe sie in den Platzierungsspielen ebenfalls gegen eine Spielerin aus Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich war. Endresultat: Platz 43, nur 2 Plätze hinter Larissa Berger aus dem gleichen Stall. „Es war eine super Erfahrung für sie und sie hat tapfer gekämpft und die beiden Einzelsiege verdient. Sie kann 2 weitere Jahre hier spielen, da wird noch viel passieren“ sagte Schmidt über seinen Schützling.

Meng Li aus dem Verband Rheinhessen konnte am Ende mit Platz 22 die beste Platzierung erreichen.  Durch stellenweise konzentrierte Leistung hat sie eine Chance auf das Ende November stattfindende Top 24 Turnier. „Mit Licht und Schatten, es zeigten sich deutliche Schwächen an denen es zu arbeiten gilt. Ein Platz unter den ersten 20 wäre bei konstanter Leistung möglich gewesen.“, so ihr Betreuer Torsten Feuckert.

Larissa Berger fand hingegen nie zu ihrer Form an diesem Wochenende. "Sie setzte sich im Turnier zu sehr unter Druck und konnte daher ihr spielerisches Potential überhaupt nicht abrufen was einen enttäuschenden 41. Platz zur Folge hatte“, sagte Feuckert zu seiner Spielerin. Da gibt es also noch viel Arbeit zu tun.

Insgesamt ist Carsten Schmidt aber zuversichtlich: „Wir befinden uns bei den Schülern nun in einem Zeitraum mit schwierigeren Bedingungen. In 2-3 Jahren rechne ich aber mit einigen positiven Ergebnissen auf nationaler Ebene!“


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