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20.04.2016

Deutschland Pokal Schüler - 2 x Platz 10

Gesamtwertung Platz 9

Der diesjährige Deutschland Pokal fand vom 8.-10. April in Bad Blankenburg statt. Dieser Wettbewerb ist eine Standortbestimmung für alle Landesverbände in Deutschland. Gespielt wird in 3er Mannschaften in allen Altersklassen (Schüler, Schülerinnen, Jungen und Mädchen).

In allen Klassen stellten Rheinhessen und Rheinland gemeinsame Teams. So versuchten die Schüler mit den Spielern Maximilian Bohn, Vincent Schwickert, Max Bury und der nachgerückte 10 jährige Tobias Sältzer eine gute Platzierung zu erreichen, damit der RTTVR in der Gesamtwertung Punkte sammelt. Eric Ly musste kurzfristig absagen.

Die Schülerinnen starteten mit Johanna Pfefferkorn, Valerie Smeljanski, Meng Li und Katharina Kisner.

Die Schüler starteten im sogenannten A-Pool und hatten mit Bayern, Baden Württemberg und der Pfalz gleich 3 schwere Gegner. Gegen Bayern, die Favorit auf den Titel waren wurde begonnen. Leider reichte es aber nicht mal zu einem Satzgewinn, verkaufte sich aber ganz gut. Gegen Baden Würtemberg gelang Maximilian Bohn, DTTB Top 24 Teilnehmer als Einziger ein Einzelsieg gegen Uros Bojic. Erwähnenswert war noch die Leistung von Tobias Sältzer gegen den hoch favorisierten Carlos Dettling. Er konnte sogar einen Satz gewinnen und war in den anderen auch nicht chancenlos.

Gegen die Pfalz rechnete man sich etwas aus, weil man die Gegner genau kannte aus gemeinsamen Lehrgängen. Leider fand die Mannschaft aber nicht richtig in den Kampfmodus, was die Niederlage von Bohn gegen Felix Köhler einleitete. Einzig Vincent Schwickert konnte sein Duell gegen Leon Mann gewinnen.

Somit stand der letzte Platz in der Vorrunde zu Buche, was aber kein Beinbruch war, da von vorne herein auf die Zwischenrunde geschaut wurde. Dieses wurde aber am Abend zum Krimi. Gegen Hamburg schmissen die Schüler all ihre Energie hinein. In Bestbesetzung angetreten gewann Bohn sein erstes Einzel gegen Jensen souverän während Schwickert sein Spiel gegen Stange recht deutlich verlor. Max Bury konnte dann im Spiel der beiden 3er leider seine Erfahrung nicht ausspielen. Nach 2-1 Führung verlor er gegen Appel im 5. Satz. Im anschließenden Doppel zeigten Bohn/Schwickert aber eine sehr gute Leistung und gewannen glatt in 3 Sätzen. Schwickert konnte dann sein Einzel gegen Appel locker gewinnen und so fühlte man sich schon wie der Sieger. Doch musste Bohn gegen Stange eine Niederlage einstecken, gegen den er noch im Herbst gewinnen konnte. So musste Max Bury vom RTTV die Last des entscheidenden Spiels tragen. Er startete gut, lag 2-1 in Front und hatte sogar im 4. Satz beim Stand von 10-9 und 11-10 2 Matchbälle. Doch leider wurde er dann zur tragischen Figur, er verlor den Satz und danach im 5. Satz 0-11. Somit war diese Mannschaft nach vergebenen Matchbällen in der Trostrunde um die Platzierungen 9-14 statt unter den ersten 8.

Nach einem Freilos in der ersten Runde gelang gegen Thüringen dann ein 4-2 Sieg, gegen Sachsen am Ende war aber dann die Luft endgültig raus. Somit stand am Ende Platz 10 zu Buche.

„Leider etwas niederschmetternd, wenn man weiß, dass man unter die ersten 8 gehört hätte“ sagte Carsten Schmidt, Verbandstrainer des TTVR, der diese Mannschaft betreute.

 

Die Schülerinnen, betreut vom Verbandstrainer des RTTV Chris Pfeiffer starteten gegen die Favoriten aus Hessen. Johanna Pfefferkorn konnte ein Einzel gegen die Ranglistensiegerin Yuki Tsutsui spannend gestalten, musste aber dennoch im 5. Satz gratulieren. Nach diesem 0-4 ging es weiter gegen Baden Württemberg. Auch hier war Johanna Pfefferkorn die einzige Spielerin, die Paroli bieten konnte, und wie! Gegen Anastasia Bondareva und Wenna Tu, 2 der besten Schülerinnen in Deutschland konnte sie jeweils deutlich mit 3-0 gewinnen. Das ist in Vorbereitung zur deutschen Meisterschaft der Jugend am nächsten Wochenende ein gutes Signal. Die Mannschaft ging jedoch mit 2-4 als Verlierer vom Tisch. Gegen Berlin musste man auch eine bittere 3-4 Niederlage einstecken. Pfefferkorn mit 2 Einzelsiegen und das Doppel Pfefferkorn/Li konnten punkten. In der Zwischenrunde am Samstag Abend war dann aber Ernüchterung eingetreten nach der 0-4 Niederlage gegen Schleswig Holstein. In der Trostrunde konnte man ähnlich wie die Schüler 2 Siege einfahren, ehe im letzten Spiel gegen Sachsen um Platz 9 nochmal verloren wurde. Somit wurden die Schülerinnen ebenfalls 10. in der Gesamtwertung der Verbände.

„Leider war die Mannschaft nicht stark genug. Die Siege von Johanna sollten ihr Selbstvertrauen für die Zukunft geben“ sagte Schmidt.

 

Durch die Ergebnisse der Jungen (5. Platz) und der Mädchen (9. Platz) konnte am Ende in der Gesamtwertung aller Verbände über alle Altersklassen hinaus der 9. Platz erreicht werden, eine Verbesserung im Gegensatz zum Vorjahr um einen Platz. „Verwandeln wir den Matchball gegen Hamburg sind wir insgesamt mindestens 7. Das ist natürlich bitter, aber so ist der Sport!“ sagte Schmidt zu diesem Wochenende.

 


Zeitraum