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08.04.2016

Wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau

Bereits bei den nationalen deutschen Meisterschaften haben die Verbände RTTV und TTVR ein gemeinsames Team den Start gebracht. Jetzt steht beim Deutschlandpokal die nächste Bewährungsprobe für den Nachwuchs beider Verbände an.

Die besten Schüler und Jugendlichen des TTVR und des RTTV starten am Wochenende gemeinsam beim Deutschlandpokal

„Gemeinsam sind wir stark“, sagt die TTVR-Vizepräsidentin Jugend, Anja Becker aus Rheinböllen. Gemeint hat sie damit die Zusammenarbeit des Rheinhessischen Tischtennisverbandes und des Tischtennisverbandes Rheinland. Am Wochenende steht gleich zwei weitere gemeinsame Auftritte des R.TTV.R auf dem Terminplan: So kämpfen die besten Schüler beider Verbände am Samstag und Sonntag im thüringischen Bad Blankenburg um eine gute Platzierung beim Deutschlandpokal. Die Jugendlichen starten zeitgleich im niedersächsischen Dissen beim Pokalwettbewerb des DTTB. Die Teams und die Einschätzungen der Landestrainer im Überblick:

Schüler: Eric Ly (TuS Weitefeld-Langenbach), Vincent Schwickert (TTC Zugbrücke Grenzau), Max Bury (RTTV).

Schülerinnen: Johanna Pfefferkorn (TTC Mülheim/Urmitz-Bhf.), Katharina Kisner (TTSG Weißenthurm/Kettig), Valerie Smeljanski, Meng Li (beide RTTV).

Jugend: Christina Güll, Matthes Häusler, Niclas Ott (alle TTC Wirges), Niclas Flügel (RTTV).

Mädchen: Layla Eckmann (TTC Wirges, künftig TTC Mülheim/Urmitz-Bhf.), Kerstin Drysch (TTC Wirges), Isabell Bruhn (TTC Mülheim/Urmitz-Bhf.), Marijam Briese (RTTV). 

Trainer Schüler: Carsten Schmitt (TTVR), Chris Pfeiffer (RTTV).

Betreuer Jugend: Kevin Eckmann (TTVR), Andreas Cipu (RTTV). 

Das sagt Chris Pfeiffer, Landestrainer des RTTV und einst beim VfL Dermbach im Westerwald groß geworden, zum Kooperationsprojekt R.TTV.R:

„Die bisherige Zusammenarbeit ist auf jeden Fall sehr positiv. Bislang trainieren wir ja im D-Kader-Bereich gemeinsam, wie weit das künftig ausgebaut wird, ist noch nicht entschieden. Ich halte aber generell von kleinen Strukturen im Leistungssport gar nichts und freue mich, dass beide Verbände diesen Weg der Zusammenarbeit eingeschlagen haben. Noch schöner wäre es natürlich, wenn die Pfalz auch dabei wäre.“

Das sagt Carsten Schmidt, Landestrainer des TTVR, zu den Chancen der Schüler und Jugendlichen beim Deutschlandpokal:

Jugend: „Gegen Niedersachsen sind wir wohl chancenlos, gegen Baden-Württemberg könnte aber - wenn sehr gute Leistungen zeigen - etwas gehen. Gegen Bayern muss  ein Sieg her, sie spielen mit einer sehr jungen Mannschaft.“

Mädchen: „Im B-Pool mit Berlin und Sachsen Anhalt haben wir jeweils machbare Gegnerinnen, denn die Spielerinnen in den Aufstellungen sind mir aktuell nicht bekannt. Ich hoffe da auf die Routine unserer Mädchen.“

Schüler: „Gegen den WTTV sind wir machtlos, da die Nummer 1 und 2 in Deutschland zu den besten Fünf dieser Altersklasse gehören. Gegen die Pfalz wird es sehr eng, da kommt es auf die Aufstellungen an. Die Bayern wiederum sind haushoher Favorit auf den Titel. Sie stellen vier Top-Schüler in Deutschland. Sprich: Mehr als Platz 3 in der Gruppe wird für uns wohl nicht drin sein.“  

Schülerinnen: „Mit Baden-Württemberg und Hessen treffen wir in der Gruppe auf zwei Mannschaften, die um den Sieg spielen werden. Da sind wir wohl chancenlos. Einzig gegen Berlin rechne ich mir was aus. Auch hier sollte Platz 3 in der Gruppe machbar sein. Wenn wir am Ende in der Gesamtwertung unter den ersten Zehn stehen, wäre ich sehr zufrieden.“  Rainer Stauber



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