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Sport Jugend
15.06.2015

Mini-Meister 2015

Alle minis und Lara Broich (Mitte) in Delmenhorst (Foto: Bernd Müller)

Bundesfinale in Delmenhorst

Delmenhorst. Frederike Starp aus Billerbeck (Westdeutscher Tischtennis-Verband) und Dzhem Ahmed aus Memleben (Thüringer Tischtennis-Verband) heißen die Mini-Meister 2015. Die beiden Elfjährigen setzten sich beim 32. Bundesfinale in Delmenhorst durch, wo die Verbandssieger aus den 20 DTTB-Mitgliedsverbänden zusammengekommen waren. Am Finalsonntag kam nicht nur in den Finalspielen gute Stimmung auf. Für große Unterhaltung sorgte auch der Showkampf zwischen Bundesligaspielerin Tanja Krämer und Jugend-Nationalspieler Gerrit Engemann. Insgesamt nahmen in der Saison 2014/2015 27.000 Kinder an der Breitensportaktion teil.

Die Teilnehmer des TTVR erreichten Platz 11 (Colin Grave) und Platz 14 (Jana Gossen).

Gewinner waren alle 40 Teilnehmer

Frederike Starp und Dzhem Ahmed standen am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest. Gewinner waren aber alle 40 Bundesfinal-Teilnehmer. Die Mädchen und Jungen, die sich über den Ortsentschied, Kreisentscheid, Bezirksentscheid und schließlich den Verbandsentscheid für das Bundesfinale der mini-Meisterschaften qualifiziert hatten, erlebten unvergessene Tage in Delmenhorst. Wie immer stand nicht nur der Sport im Blickpunkt. Das Gemeinschaftliche und Gesellige macht die Veranstaltung vor allem aus. Viele Freundschaften werden geschlossen, Nummern ausgetauscht. Am Freitag lernten sich die Teilnehmer beim Kegeln ausführlich kennen, am Samstagmorgen stand gemeinsames Geocaching auf dem Programm. Vor Turnierbeginn leitete A-Lizenz- und DTTB-Assistenztrainerin Lara Broich, die in Vertretung von Schülerinnen-Bundestrainerin Dana Weber einsprang, eine einstündige Trainingseinheit und gab dem Nachwuchs grundlegende Tipps für ihr Spiel. „Das hat viel Spaß gemacht, die Kinder haben gut mitgemacht, wussten auch schon viele Dinge und waren sehr lernwillig. Sie scheinen Tischtennis alle sehr zu mögen, sie sollen einfach mit viel Freude dabei bleiben“, sagte die 25-jährige angehende Diplomtrainerin nach ihrer Bundesfinal-Premiere. „Bei einigen Spielerinnen und Spielern war ich echt überrascht, welches Niveau sie schon mitbringen, Besonders haben mir auch die Mädchen imponiert, die alle richtig offensiv und vorwärts spielen“, betonte Broich.

Endstand Mädchen
Finale: Frederike Starp - Nina Ückert 3:0 (3,6,8)
1. Frederike Starp (Westdeutscher TTV)
2. Nina Ückert (Bayerischer TTV)
3. Neele Scholz (TTV Württemberg-Hohenzollern)
4. Eliane Golov (Westdeutscher TTV)
5. Sarah Timur (Hessischer TTV)
6. Celina Jasmin Horstmann (TTV Sachsen-Anhalt)
7. Lena Wiesbach (TTV Schleswig Holstein)
8. Emma Kunze (Thüringer TTV)
9. Marlene Jansen (Badischer TTV)
10. Eleni Demissie (Berliner TTV)
11. Aileen Pohl (TTV Brandenburg)
12. Jolina Morres (Saarländischer TTB)
13. Nele Schneekönig (TTV Niedersachsen)
14. Jana Gossen (TTV Rheinland)
15. Arina Starodubcec (Südbadischer TTV)
16. Sara Göttelmann (Rheinhessischer TTV)
17. Lina Hasenpatt (TTV Niedersachsen)
18. Theresa Nauerth (Pfälzischer TTV)
19. Michelle Feller (Sächsischer TTV)
20. Layla Alhasaui (FTT Bremen)
21. Luise Schimdt (TTV Mecklenburg-Vorpommern)

Endstand Jungen
Finale: Dzhem Ahmed - Rangha Bunyan 3:1 (3,3,-9,4)
1. Dzhem Ahmed (Thüringer TTV)
2. Rangha Bunyan (Westdeutscher TTV)
3. Tobias Gall (Bayerischer TTV)
4. David Fine (Badischer TTV)
5. Emanuel Alemu (Berliner TTV)
6. Majed Iklim (TTV Mecklenburg-Vorpommern)
7. Laurin Morweiser (Hessischer TTV)
8. Julian Stahmann (Rheinhessischer TTV)
9. David Sommerfeld (TTV Schleswig-Holstein)
10. Marvin Glatz (Pfälzischer TTV)
11. Colin Grave (TTV Rheinland)
12. Lennart Brandt (TTV Sachsen-Anhalt)
13. Max Tribius (Hamburger TTV)
14. Adrian Krauel (TTV Niedersachsen)
15. Elias März (TTV Württemberg-Hohenzollern)
16. Jan Brandenburg (FTT Bremen)
17. Lennart Knöpfle (Südbadischer TTV)
18. Silas Szilagyi (TTV Brandenburg)
19. Nils Ole Lenthe (Saarländischer TTB)

Weitere Artikel und Bilder zum Bundesfina findet ihr auf www.tischtennis.de

Quelle: Deutscher TT-Bund

 

 


Tischtennis geht immer und überall. Am Freitag spielten die Minis nach dem Kegeln, am Samstag begannen die Wettkämpfe (Foto: Bernd Müller)

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