Logo
Sport Jugend
13.04.2015

TTVR-Schülerinnen erreichen Platz 8 beim Deutschland-Cup

Vier „Beste Freundinnen“ bewähren sich in Dillingen

Ein ordentliches Ergebnis und ganz viel Spaß. So die Bilanz der vier Schülerinnen aus dem Rheinland beim Deutschland-Cup. Mit dem achten Platz erfüllten Layla Eckmann, Katrin Drysch (beide Wirges), Johanna Pfefferkorn (Mülheim-Urmitz) und Emilia Feodorovici (Bad Neuenahr-Ahrweiler) die Erwartungen. „Es wäre aber noch viel mehr drin gewesen“, stellte Betreuer Noel Witzky fest.

Beim Trip ins bayerische Dillingen zum Deutschland-Cup herrschte durchweg beinahe „Partystimmung“ im TTVR-Quartett. „Die vier sind ja auch beste Freundinnen, freuen sich, wenn sie gemeinsam unterwegs sind, und dann wird auch viel gelacht.“ Noel Witzky wußte, dass das gute Mannschaftsgefühl wichtig ist für eine gute Leistung am Tisch. Und diese gute Stimmung brachte das TTVR-Quartett  durch die beiden klaren Niederlagen zum Auftakt. Hessen (0:4) und Baden-Württemberg (1:4) waren erwartungsgemäß zu stark. Da die TTVR-Schülerinnen im A-Pool gestartet waren, mussten sie auch gegen die besten Teams antreten.

Dank der guten Stimmung waren sie aber dann präsent, als die Weichen gestellt wurden. Schon im letzten Gruppenspiel gegen Brandenburg lieferten Layla Eckmann, Johanna Pfefferkorn und Katrin Drysch eine solide Leistung. Mit dem 4:1-Erfolg sicherten sie den 3.Platz in der Gruppe und durften in der wichtigen Zwischenrundenpartie gegen das Saarland antreten.  „Da haben sie sich absolut souverän präsentiert und einen ungefährdeten Sieg erspielt.“ Nach dem 4:0 gegen die Saarländerinnen war Noel Witzky vollauf zufrieden mit seinen „Girls“, und außerdem war klar, dass die TTVR-Auswahl um die Plätze 1-8 spielt.

Dort wäre eine richtige Überraschung möglich gewesen. „Im Spiel gegen Westdeutschland haben wir genau richtig aufgestellt, denn Layla (Eckmann) mußte nicht gegen die Abwehrspielerin antreten.“ So Noel Witzky. Layla Eckmann holte gegen den „großen“ WTTV zunächst den wichtigen ersten Punkt. Johanna Pfefferkorn und das „Küken“ Emilia Feodorovici  gewannen das Doppel. Und Katrin Drysch und Johanna Pfefferkorn zeigten, dass sie es „gegen Abwehr“ können. Beide waren drauf und dran am Matchgewinn und verloren doch hauchdünn im 5. Satz. Mit diesen beiden Punkten hätten sie die Riesenüberraschung geschafft. So blieb es bei einem Achtungserfolg. Das 2:4 war in Ordnung, aber mit einem Sieg hätten sie um eine Position auf dem Treppchen gespielt.

Auch gegen Berlin fehlte das Glück. Johanna Pfefferkorn gewann beide und Layla Eckmann ein Einzel. Das Doppel ging im Entscheidungssatz 8:11 verloren, sonst hätte es schon gereicht. So musste Emilia Feodorovici beim Stand von 3:3 im allerletzen Einzel ran. Sie hatte gezeigt, dass sie auch als B-Schülerin mitspielen kann und zu den ganz großen Hoffnungen im weiblichen Nachwuchsbereich gehört. Allerdings hatte sie bis dahin nur gegen die Spitzenspielerinnen gespielt und zum Teil klar verloren. Dazu ließ sie sich jetzt von den Mätzchen des Berliner Coaches aus dem Rhythmus bringen. Der Coach erhielt die Rote Karte, aber Emilia verlor in vier Sätzen und damit ging dieses Spiel 3:4 sehr unglücklich verloren. Die Enttäuschung saß tief, da half auch die beste Stimmung nichts. Im Platzierungsspiel gegen Sachsen war die Luft total raus. Mit dem 0:4 blieb letztlich Platz Acht.

Noel Witzky war unter dem Strich zufrieden, „aber es war schade, dass nicht mehr herausgesprungen ist.“ Layla Eckmann (6:4 Siege), Johanna Pfefferkorn (3:4), Katrin Drysch (2:4) und Emilia Feodorovici (0:4) haben sich ordentlich präsentiert – aber auch den ganz großen Wurf verpasst.  


Zeitraum