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16.11.2014

Beinarbeit war Topthema!

TTVR-Übungsleiterfortbildung mit Verbandstrainer Carsten Schmidt

Beinarbeit war Topthema!

TTVR-Übungsleiterfortbildung mit Verbandstrainer Carsten Schmidt

Am Samstag hat der Tischtennisverband Rheinland unter Leitung von Verbandstrainer Carsten Schmidt eine Trainerfortbildung durchgeführt. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Beinarbeit sowie auf Spiel- und Wettkampfformen. „Alle hatten sehr viel Spaß. Und ich denke die Teilnehmer haben auch sehr viel Neues mit in die Vereine genommen“, resümierte Carsten Schmidt.

 17 Trainer konnten am Samstag ganz viel Neues und Wissenswertes vor allem zum Thema Beinarbeit erfahren. Verbandstrainer Carsten Schmidt hatte die Fortbildung in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Zunächst erläuterte Schmidt seine Philosophie zum Beinarbeitstraining. „Mir ist es wichtig, dass im Technikerwerb alles ‚aus der Bewegung‘ gespielt wird. Schlagtechniken sollen nicht isoliert und statisch vermittelt werden. Denn im Spiel muß das ja auch immer aus der Bewegung heraus passieren.“  Darüber hinaus vermittelte Schmidt ‚Basics‘ für gut Beinarbeit. Denn da gehören koordinative Fähigkeiten und Wahrnehmung genauso dazu.

Das erste Highlight des Tages war für die Teilnehmer die ‚Videostunde‘. Schmidt präsentierte Trainingseindrücke aus Fernost. „Besonders die kleinen chinesischen Kinder haben Eindruck hinterlassen“, bemerkte der Verbandstrainer. Schmidt schaut bewußt über den Tellerrand und konnte so leicht angestaubte Vorstellungen vom ungeliebten Beinarbeitstraining verdrängen.

Mit diesen neuen Eindrücken im Kopf ging es für die Lehrgangsteilnehmer in die Halle. „es ist mir ganz besonders wichtig“, meint Carsten Schmidt, „ dass die Trainer das auch alles mal selbst machen und ausprobieren.“ So wurde ganz praxisnah trainiert. Die Schnelligkeits- und Beinarbeitstechniken wurden so verinnerlicht. Ein „Wunschprogramm“ wird die Beinarbeit wahrscheinlich immer noch nicht im Trainingsalltag. Elementar wichtig ist sie aber zweifellos. Wer schneller am Ball ist, ist immer im Vorteil.

Zuletzt bekamen die Teilnehmer aber auch noch ein paar neue Wettkampfspiele mit auf den Weg. Beinarbeit alleine ist bekanntlich auch nicht (Trainings-)abendfüllend. So hatte die Fortbildung eine rundum gute Mischung aus Theorie und Praxis sowie Beinarbeit und Spiel.  Mal sehen, wo die neuen Impulse demnächst Früchte tragen.

 


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