Logo
21.08.2014

TTC Grenzau startet in die neue Saison

Tischtennis Bundesligist zeigte sich auf der Pressekonferenz sehr zuversichtlich

„Optimismus muss sein!“ TTC Grenzau geht zuversichtlich in die neue TTBL-Saison

Vereinspräsident Manfred Gstettner brachte es auf den Punkt: „Optimismus muss sein!“ verkündete der Macher des TTC Zugbrücke Grenzau auf der Pressekonferenz fünf Tage vor dem ersten Spiel in der TTBL. Die Westerwälder nehmen in ihrer 32. Spielzeit in der höchsten deutschen Spielklasse die Play-offs ins Visier.

Der Ärger über die verpasste Play-off-Teilnahme in der letzten Saison ist beim TTC Grenzau längst verflogen. Kurz vor Saisonstart versprühen sowohl Verantwortliche als auch Spieler Zuversicht in rauhen Mengen. Chefcoach Anton Stefko läßt überhaupt keinen Zweifel an den Ambitionen: „Die Play-offs sind drin. Und das schaffen wir auch!“ Basta. Und es gibt durchaus klare Anzeichen, die diesen Optimismus stützen.

So ist Spielertrainer Tomas Pavelka begeistert vom Verlauf der Vorbereitung. „Ich hatte eigentlich gar nicht so viel Arbeit, denn die Jungs kamen schon sehr gut vorbereitet von ihren Nationalmannschaften.“ Damit spricht Pavelka von Andrej Gacina und Masaki Yoshida. Die beiden werden auch in der kommenden Saison die Leistungsträger sein. Und vor allem vom Japaner Yoshida erhoffen sich alle im Brexbachtal, dass er jetzt an allen Spielen teilnehmen und so den Erfolg bringen kann. Etwas mehr als zwei Wochen trainieren jetzt alle zusammen in der Zugbrückenhalle, wo Pavelka ihnen noch den letzten Schliff für die TTBL verpassen will.

Etwas mehr Zeit hat er zuvor schon mit Neuzugang Jonathan Groth verbracht. Der 21-jährige Däne schürt zusätzliche Hoffnungen in Grenzau. „Sehr großes Potential“, sieht Tomas Pavelka in Jonathan Groth, „und so war es optimal, dass wir zuvor den Fokus ganz auf ihn legen konnten. Er wird den nächsten Schritt machen.“ Und könnte so das entscheidende Teil im „Play-off-Puzzle“ sein. Groth selbst ist begeistert vom neuen Verein. „Ich fühle mich wirklich sehr gut. Ich war total überrascht von der positiven Atmosphäre im Club und drumherum.“ Groth hat schon Bundesligaerfahrung und hat auch schon angedeutet, dass er sehr gut spielen kann.

Insgesamt hinterlässt das Grenzauer  Team einen hervorragenden ersten Eindruck. Präsident Manfred Gstettner schätzt sie als „etwas stärker als im letzten Jahr ein. Und vielleicht können wir mal wieder um die Meisterschaft mitspielen.“ Optimismus muss eben sein. Trainer Anton Stefko bläst ins gleiche Horn: „Die Jungs sind hungrig. Die wollen!“ Und Tomas Pavelka verweist auf den Teamgeist: „Wir verstehen uns in der Halle gut genauso wie außerhalb. Es stimmt zu 100% in der Mannschaft.“

Bleibt die große Unbekannte – der neue Plastikball. Spitzenspieler Andrej Gacina beruhigt sogleich: „Die Unterschiede sind nur gering. Für den Zuschauer kaum erkennbar. Etwas weniger Rotation in den Bällen, aber Profis werden sich daran schnell gewöhnen.“ Ganz nebenbei hofft die aktuelle Nr. 29 der Welt, dass die Umstellung seinem Spielsystem entgegen kommen wird.

So könnte der TTC Grenzau sich dann in der Spitzengruppe der Bundesliga einordnen. Die ersten Spiele haben es auf jeden Fall in sich. Am 24.8. ist gleich Fulda mit den Nationalspielern Filus, Baum und Süss  zu Gast in der Zugbrückenhalle. Nur zwei Wochen später kommt Rekordmeister Düsseldorf (hoffentlich) mit Superstar Timo Boll in den Westerwald. Der TTC Grenzau startet gleich mit einem Hammerprogramm in seine 32. Bundesligasaison.


Zeitraum