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Sport Senioren
04.07.2014

TTG Torney/Engers auf dem Treppchen

von links: Dr. Ingo Stierle, Helger Ohlig, Günter Krauß und Willi Lambrich

Dritter Platz bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Hude

Neuwied. Bei den Deutschen Senioren-Mannschafts-Meisterschaften in Hude (Oldenburg) gelang den Senioren Ü70 der TTG Torney/Engers mit Helger Ohlig, Günter Krauß, Willi Lambrich und Dr. Ingo Stierle der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: Sie erreichten als Südwest-Vizemeister einen hervorragenden 3. Platz der besten Mannschaften Deutschlands und schafften damit den Sprung aufs Treppchen.

Dabei begann die Saison für den Rheinland-Meister nicht optimal wegen der unglücklichen Endspiel-Niederlage bei den Südwest-Meisterschaften. Durch den Verzicht des Erstplatzierten Mutterstadt wurde Torney/Engers für die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften nachnominiert und durfte damit zum dritten Mal in Folge an dieser Großveranstaltung teilnehmen. Nach Platz 5 und 7 in den Vorjahren wurde dieses Mal völlig unerwartet der 3. Platz erspielt.
Im ersten Spiel hatte Niedersachsen-Meister TuS Varrel praktisch ein Heimspiel, wurde aber dennoch von Torney/Engers mit 4:2 bezwungen. Mit dem gleichen Ergebnis wurde der Westdeutsche Meister ESV GW Essen von der Platte gefegt. Damit war das Halbfinale bereits gesichert, so daß die 0:4-Niederlage gegen den Top-Favoriten SV Werder Bremen, der in der Nord-Qualifikation den amtierenden Deutschen Meister Spandauer TTC eliminiert hatte, ohne Bedeutung war.

In der Halbfinal-Begegnung setzte sich dann die Routine des Deutschen Meisters von 2012 SpVgg Westheim aus Bayern durch, denen ein 4:1-Sieg gelang. Wie stark der Bayerische Meister noch ist, bewies er durch ein 4:3 gegen Bremen im Endspiel.
Torney/Engers gewann gewann dann im Spiel um Platz 3 gegen den Mitteldeutschen Meister SV Serum Bernburg aus Sachsen-Anhalt knapp mit 4:3, wobei Helger Ohlig bester Akteur war.

Mit vielen positiven Eindrücken reiste die Mannschaft zurück ins heimische Rheinland in dem Bewußtsein die Stadt Neuwied, den Tischtennisverband Rheinland und Südwestdeutschland würdig vertreten zu haben.

Dr. Ingo Stierle


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