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Sport Jugend
09.04.2014

TTVR-Schülerinnen bleiben beim Deutschland-Pokal unter ihren Möglichkeiten

Beim Deutschland-Pokal in Gerlingen (bei Stuttgart) lief für die Schülerinnen-Auswahl aus dem Rheinland nicht alles nach Wunsch.

Nach einer sehr schweren Vorrunde und einer unglücklichen Niederlage in der Zwischenrunde landete das TTVR-Team letztlich auf Platz 10.

Für Layla Eckmann (Simmern), Katrin Drysch (Wirges), Johanna Pfefferkorn und Isabell Bruhn (beide Mülheim-Kärlich) startete der Deutschland-Pokal gleich mit einer Hammergruppe. Mit Bayern, Westdeutschland und Niedersachsen hätte es nicht viel schwerer kommen können im sogenannten A-Pool. Die Niederlagen (Bayern 1:4, WTTV 1:4, Niedersachsen 0:4) fielen auf den ersten Blick sehr deutlich aus. „Es gab aber auch hier viele enge Sätze und enge Spiele“, hob Trainer Jens Koch heraus. Dennoch konnten sich seine Spielerinnen oft nicht für gute Leistungen mit Siegen belohnen. So hatte Johanna Pfefferkorn in ihrem Einzel gegen Niedersachsen sogar Matchball, um letztlich doch noch zu verlieren. So bleiben einzig zwei Doppelerfolge von Layla Eckmann und Katrin Drysch. In dieser Gruppe ein ganzes Spiel zu gewinnen, wäre schon eine kleine Sensation gewesen. Dennoch zeigten die Niederlagen Wirkung.

Etwas ärgerlich verlief die wichtige Zwischenrundenpartie gegen Brandenburg. „Hier wäre viel mehr drin gewesn“, wußte Jens Koch. „Die Mädels haben hier teilweise nicht so gut gespielt wie sie können. Manchmal haben auch einfach die Nerven gefehlt.“ Während die TTVR-Schülerinnen im starken A-Pool nur Niederlagen erfahren hatten, waren ihre Kontrahentinnen aus Brandenburg im B-Pool mit Siegen durch die Gruppe marschiert. Dementsprechend selbstbewußt traten sie auf, und konnten sich in den entscheidenden Situationen durchsetzen. Das 2:4 schmerzte sehr. Denn mit einem Erfolg wäre die angestrebte Platzierung unter den besten acht Mannschaften möglich gewesen.

So spielte das Team um die Platzierungen 9-16 und bewies hier Charakter. Die Mädels ließen sich nicht hängen und gewannen gegen Thüringen überzeugend 4:0. Da stieg dann gleich die Stimmung. Und am Sonntag Morgen besiegten sie auch noch Hamburg 4:2. Mit diesen zwei Siegen haben die Vier ein eher durchwachsenes Turnier doch noch gerettet. „Es war insgesamt sehr lehrreich“, meinte Jens Koch. „Denn wir haben Stärken der Spielerinnen erkannt, auf die wir bauen können. Und gleichzeitig Schwächen, an denen wir arbeiten müssen.“ Im letzten Spiel um Platz 9 gegen Berlin fehlten dann die Kräfte. Die Niederlage spielte letztlich keine entscheidende Rolle mehr. So blieb mit Platz 10 ein ordentliches Ergebnis, das trotzdem nicht ganz zufrieden stellt.


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