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Verbandsinfos
09.01.2013

Der TTVR trauert um Georg Imhof

Georg Imhof ehem. Verbandstrainer

Unser ehemaliger Verbandstrainer Georg Imhof ist am vergangenen Wochenende völlig unerwartet im Alter von nur 45 Jahren verstorben.
Imhof, der vor 14 Tagen noch das deutsche Jungen-Nationalteam bei der Jugend-WM in Hyderabad betreut und soeben erst die DTTB-Mädchen übernommen hatte, starb im Rahmen eines Lehrgangs des Bundeskader-Nachwuchses im DTTZ in Düsseldorf. Der Tod ereilte den hochgewachsenen Tischtennislehrer im Schlaf.
Die Nachricht traf alle, die ihn kannten, wie ein Faustschlag - sein plötzlicher Tod erscheint unfassbar.

Der aus Bayern stammende "Schorsch" studierte in Würzburg Rechtswissenschaften und absolvierte an der Trainerakademie des DOSB in Köln erfolgreich das Studium zum Diplomtrainer. Nachdem er von 1996 bis 2001 als Honorartrainer in Bayern fungierte, kam er 2001 als Verbandstrainer ins Rheinland.
Bis 2004 führte er seine Schützlinge zu vielen sportlichen Erfolgen, die sie sich bei ihm mit hartem Training und großer Disziplin erarbeiteten. Dabei achtete er bei seinen "Jungs" und "Mädchen" nicht nur auf den sportlichen Erfolg, sondern unter anderem auch auf ihr schulisches Weiterkommen und eine gesunde Ernährung.

2004 verließ Georg Imhof den TTVR in Richtung Hessen, wo er bis Ende 2008 unter Vertrag stand. Im Januar 2009 übernahm er von Istvan Korpa das Amt des Jungen-Bundestrainers beim DTTB.

Auch nach seiner Zeit als Verbandstrainer blieb er dem TTVR stets verbunden. So agierte er seit geraumer Zeit als Spieler des TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler in der 2. Rheinlandliga Nord-Ost. Seine Gegner lernten ihn dabei stets als fairen, sehr ehrgeizigen und überaus geselligen Sportkameraden kennen.

Wir kannten ihn als ambitionierten, aber jederzeit fairen und gerechten Trainer, der geradeaus und ohne Umschweife seine Meinung sagte. Er war ein echter, kerniger Typ und verlangte einiges von seinen Schützlingen und investierte viel, um sie zu fördern. Seine erreichten Erfolge sprechen für ihn.

Er bleibt uns allen als sympathischer und geradliniger Mensch in Erinnerung, der stets durchtrainiert noch voller Tatendrang zu sein schien.
Letzteres lässt seinen plötzlichen Tod nahezu unglaublich erscheinen.

Wir trauern mit seiner Lebensgefährtin, seiner Familie und seinem Verein.

Dieter Angst
Präsident

 


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